Heute gibt es mal etwas trauriges zu berichten, denn ich musste meinen Globulus-Igel heute aus dem AQ nehmen.
Seit 3 Wochen machte er mir schon Sorgen, weil er nach vorne gewandert war und da plötzlich umkippte. Ich hatte ihn da wieder aufgerichtet und er wanderte von da an vorne herum, hatte aber anscheinend keine Kraft mehr die Scheiben zu erklettern und schaffte immer nur ein paar cm.
Ich hatte ihm auch Norialgen angeboten, um ihn aufzupäppeln, aber er ist von ihnen weggewandert.
Heute Morgen lag er nun wieder auf dem Rücken und rührte sich nicht mehr...auf ihm krabbelten Flohkrebse herum und als ich ihn umdrehte, konnte ich sehen, dass ihm im oberen Bereich alle Stacheln ausgefallen sind.
Da er doch wieder begann sich etwas voran zu ziehen, liess ich ihn noch etwas im AQ. Heute Nachmittag saßen wieder Tierchen auf ihm und so habe ich mich entschlossen ihn doch heraus zu nehmen, da auch die Mundöffnung schon etwas seltsam ausgesehen hatte...
In einem grossen Becher habe ich ihn noch etwas beobachtet, aber es sind immer mehr Stacheln ausgefallen und inzwischen zeigt er auch keinerlei Aktivität mehr.
Er ist, neben Knalli und den Einsiedlern, noch einer der Erstbewohner gewesen und hat sämtliche Anfängerkatastrophen mitgemacht und überstanden.
Den Link von Bert hab ich auch gelesen und auch in der DATZ. Ich vermute mehr, das Warmwassertiere (außer Korallen) nicht so alt werden als Kaltwassertiere. Denn, dort läuft der Stoffwechsel langsamer als beim Warmwasser und dadurch können sie schon sehr alt werden. Leider ist im Warmwasser noch wenig erforscht als im Kaltwasser.
Ursprünglich hatte ich diese Info einmal beim Querlesen in einem anderen Forum aufgeschnappt und aus der Erinnerung dann Google aktiviert. Ich denke, dass dieser Bericht vielfach abgedruckt wurde, zumal ja auch aus medizinischer Sicht Bedarf besteht zu erforschen wie die Alterungserläufe eingedämmt werden könnten.